Seborrhoe – wie man empfindliche, fettige Haut erkennt und richtig pflegt
Seborrhoe (seborrhoische Dermatitis) ist eine chronische entzündliche Hauterkrankung, die durch übermäßige Talgproduktion und das Überwuchern von Malassezia-Hefen auf der Haut entsteht. Typische Symptome sind:
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Rötung und Reizung,
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fettige oder trockene Schuppen,
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Juckreiz und Spannungsgefühl,
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erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Wetterwechseln und Stress.
Sie tritt am häufigsten in der T-Zone des Gesichts (Nasenbereich, Augenbrauen, Stirn), auf der Kopfhaut, hinter den Ohren oder auf der Brust auf.
Seborrhoe bei Erwachsenen und Kindern
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Erwachsene: meist chronischer Verlauf mit Schüben und Ruhephasen; Verschlechterung bei geschwächtem Immunsystem, im Winter oder bei Stress.
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Kinder und Säuglinge: zeigt sich oft als sogenannte Milchschorf auf der Kopfhaut, der in den meisten Fällen ohne Folgen verschwindet.
Pflege und Kosmetik bei Seborrhoe
Bei seborrhoischer Haut ist es wichtig, überschüssige Fettigkeit zu reduzieren, Entzündungen zu lindern und die Schutzbarriere der Haut zu regenerieren.
Empfohlen werden:
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milde, nicht aggressive Reinigungsprodukte,
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entzündungshemmende Pflanzenextrakte (z. B. Ringelblume, Aloe Vera, Grüner Tee),
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Inhaltsstoffe, die die Talgproduktion regulieren (z. B. Zink PCA, Niacinamid),
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feuchtigkeitsspendende Substanzen, um übermäßige Austrocknung zu verhindern.
💡 Expertentipp: Für die Kopfhaut Shampoos mit milden Tensiden und antimykotischen Wirkstoffen (z. B. Zinkpyrithion) wählen. Für das Gesicht leichte Cremes oder Seren verwenden, die die Poren nicht verstopfen.













