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Fallen dir die Haare aus, brechen sie, haben sie ihren Glanz verloren oder hast du mit Schuppen zu kämpfen? Bei der Haarpflege suchen wir oft nach dem einen Wundermittel, dabei macht eine gezielt auf das jeweilige Problem abgestimmte Routine den größten Unterschied.
Der Zustand deiner Haare wird von deiner Kopfhaut, Ernährung, Stress, hormonellen Veränderungen, dem Alter, Färben, Hitzestyling und deiner täglichen Haarpflege beeinflusst. Deshalb haben wir einen einfachen Ratgeber erstellt, der dir hilft zu erkennen, worauf du dich konzentrieren solltest und wie du deine Haarpflegeroutine anpassen kannst.
1. Schuppen, Juckreiz und empfindliche Kopfhaut
Wenn du mit Schuppen zu kämpfen hast, solltest du bei der Kopfhaut beginnen. Allein das Einölen der Haare oder eine Maske für die Längen löst das Problem in der Regel nicht.
Was du tun kannst:
1. Wasche deine Kopfhaut regelmäßig.
Wenn du zu Schuppen neigst, solltest du die Abstände zwischen den Haarwäschen nicht zu stark verlängern. Auf der Kopfhaut sammeln sich Talg, Schweiß, abgestorbene Hautzellen und Rückstände von Stylingprodukten. Wasche deine Haare nach Bedarf, bei schnell fettender Kopfhaut ruhig auch jeden zweiten Tag.
2. Konzentriere das Shampoo vor allem auf den Ansatz.
Shampoo gehört in erster Linie auf die Kopfhaut. Für die Längen reicht meist der Schaum aus, der beim Ausspülen darüberläuft.
3. Gib dem Shampoo Zeit zum Einwirken.
Wenn du ein gezieltes Anti-Schuppen-Shampoo verwendest, solltest du es nicht schon nach wenigen Sekunden ausspülen. Halte dich an die Anwendungshinweise des Herstellers und lasse es vor dem Ausspülen kurz einwirken.
Je nach den Bedürfnissen deiner Kopfhaut kannst du zum Beispiel ein reinigendes oder beruhigendes Shampoo von Noah für zu Schuppen neigende Kopfhaut ausprobieren.
4. Trage Conditioner hauptsächlich auf die Längen auf.
Wenn deine Kopfhaut schnell fettig wird oder du Schuppen hast, solltest du reichhaltige Conditioner, Masken und Öle von den mittleren Längen bis in die Spitzen auftragen.
5. Kratze deine Kopfhaut nicht mit den Nägeln.
Massiere sie beim Waschen sanft mit den Fingerkuppen. Starkes Kratzen kann die Kopfhaut zusätzlich reizen.
Einfache Routine bei Schuppen:
Shampoo für zu Schuppen neigende Kopfhaut → Conditioner für die Längen → schonendes Trocknen
Sobald sich der Zustand deiner Kopfhaut verbessert hat, kannst du das gezielte Shampoo nach Bedarf mit einem milden Shampoo für die regelmäßige Haarwäsche abwechseln.
2. Meine Haare fallen aus, obwohl meine Blutwerte normal sind
Wenn du mehr Haare in der Bürste oder unter der Dusche bemerkst, sollte dein erster Schritt nicht darin bestehen, fünf verschiedene Seren zu kaufen. Stelle dir zunächst eine einfache Routine zusammen, die du wirklich über mehrere Monate konsequent einhalten kannst.
Was du tun kannst:
1. Beobachte den Haarausfall langfristig und nicht nach einer einzigen Haarwäsche.
Die Menge der Haare im Abfluss kann zum Beispiel größer sein, wenn du deine Haare seltener wäschst. Achte vielmehr darauf, ob sich die Situation langfristig verschlechtert.
Hilfreich kann es sein, einmal im Monat bei gleichen Lichtverhältnissen Fotos von deinem Scheitel und deinem Haaransatz zu machen.
2. Konzentriere dich auf eine regelmäßige Pflege der Kopfhaut.
Halte deine Kopfhaut sauber und mache aus deiner Haarpflege keine zehnstufige Routine. Ein Shampoo und ein gezieltes Produkt, die regelmäßig verwendet werden, sind sinnvoller als ständig neue Produkte auszuprobieren.
Für eine auf Haarausfall ausgerichtete Routine kannst du zum Beispiel ein stärkendes Shampoo von Noah zur Pflege von Haar und Kopfhaut oder das Hrotlife Chaga Shampoo verwenden.
3. Massiere deine Kopfhaut beim Waschen sanft.
Einige Minuten mit den Fingerkuppen reichen völlig aus. Du musst die Kopfhaut weder stark reiben noch aggressive Massagehilfen verwenden.
4. Vermeide unnötigen Zug an den Haaren.
Wenn du häufig sehr straffe Pferdeschwänze, Dutts oder Zöpfe trägst, solltest du deine Frisuren abwechseln und die Haare regelmäßig offen tragen.
5. Denk an den Haarwachstumszyklus.
Das Wachstum neuer Haare ist ein langsamer Prozess. Eine Routine für Wachstum oder Haardichte solltest du daher eher über mehrere Monate als über wenige Wochen beurteilen.
3. Unterstützung des Haarwachstums und Rosmarinöl
Wenn du das Haarwachstum unterstützen möchtest, musst du nicht jede Woche einen neuen TikTok-Hack ausprobieren. Viel wichtiger ist Regelmäßigkeit.
Rosmarinöl gehört zu den beliebten pflanzlichen Inhaltsstoffen in der Kopfhautpflege. Es gibt außerdem eine klinische Studie, in der die Anwendung bei Menschen mit androgenetischem Haarausfall untersucht wurde. Die Ergebnisse wurden erst nach mehreren Monaten bewertet.
So integrierst du es in deine Routine:
1. Verdünne ätherisches Rosmarinöl immer.
Trage es nicht direkt aus der Flasche auf die Kopfhaut auf.
Mische es mit einem geeigneten Trägeröl, zum Beispiel Jojoba- oder Arganöl von Venoc, entsprechend der vom Hersteller empfohlenen Verdünnung.
2. Verwende nur eine kleine Menge.
Die Kopfhaut muss nicht vollständig mit Öl getränkt sein. Verteile einige Tropfen der Mischung entlang der Scheitel und massiere sie sanft ein.
3. Verwende die Ölkur vor der Haarwäsche.
Lasse sie entsprechend der Empfehlung des jeweiligen Produkts einwirken und wasche die Kopfhaut anschließend gründlich mit Shampoo.
4. Beginne mit ein- bis zweimal pro Woche.
Tägliches Einölen ist nicht notwendig. Wichtiger ist eine langfristig regelmäßige Anwendung.
5. Fotografiere die Ergebnisse nicht jede Woche.
Wenn du das Haarwachstum beobachten möchtest, vergleiche die Veränderungen ungefähr einmal im Monat. Idealerweise immer aus demselben Winkel und bei gleichen Lichtverhältnissen.
Für die Unterstützung des Haarwachstums solltest du an die Grundlagen denken:
saubere Kopfhaut + schonender Umgang mit dem Haar + ausreichende Nährstoffversorgung + regelmäßige Routine + Zeit
Ein einzelnes Öl kann eine dauerhaft ungeeignete Pflege, eine sehr restriktive Ernährung oder starke mechanische Belastung der Haare nicht ausgleichen.
4. Meine Haare fallen seit dem Abnehmen aus oder ich weiß nicht, ob ich Vitamine brauche
Aus Sicht des Körpers gehören Haare nicht zu den überlebenswichtigen Funktionen. Ein starkes Kaloriendefizit, schnelle Gewichtsveränderungen oder eine unzureichende Versorgung mit bestimmten Nährstoffen können deshalb auch den Haarwachstumszyklus beeinflussen.
Wenn du abnimmst:
1. Nimm nicht zu schnell ab.
Eine starke Kalorienreduktion kann eine erhebliche Belastung für den Körper darstellen.
2. Achte auf ausreichend Protein.
Haare bestehen zu einem großen Teil aus Keratin, also einem Protein. Achte deshalb darauf, über den Tag hinweg regelmäßig Proteinquellen in deine Ernährung einzubauen.
Dazu gehören zum Beispiel Eier, Fisch, Fleisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Tofu oder andere pflanzliche Proteinquellen, die zu deiner Ernährung passen.
3. Vergiss Eisen, Zink und andere Mikronährstoffe nicht.
Eine abwechslungsreiche Ernährung ist für deine Haare wichtiger als die Suche nach einem einzigen „Superfood“ für die Haare.
4. Wenn du Nahrungsergänzungsmittel einnehmen möchtest, wähle sie gezielt aus.
Mehr Vitamine bedeuten nicht automatisch mehr Haare. Wenn du einen Mangel an Eisen, Vitamin D, Zink oder einem anderen Nährstoff vermutest, ist es besser, den tatsächlichen Status überprüfen zu lassen, statt langfristig mehrere Präparate auf Verdacht zu kombinieren.
5. Gib deinen Haaren nach starkem Gewichtsverlust Zeit.
Veränderungen im Haarwachstumszyklus können zeitverzögert auftreten und auch die Rückkehr zum Normalzustand geschieht nicht sofort.
Praktische Grundlagen für die Unterstützung der Haare von innen:
ausreichend Energie → ausreichend Protein → abwechslungsreiche Ernährung → mögliche Mängel gezielt ausgleichen
5. Fallen meine Haare aus oder brechen sie eigentlich ab?
Hier gibt es einen entscheidenden Unterschied.
Haarausfall bedeutet, dass das Haar den Haarfollikel verlässt.
Haarbruch bedeutet, dass das Haar irgendwo entlang seiner Länge abbricht.
Wenn du viele kürzere Haare unterschiedlicher Länge, Spliss und eine raue Haaroberfläche siehst und deine Haare immer kürzer wirken, kann vor allem Haarbruch das Problem sein.
Was du bei Haarbruch tun kannst:
1. Verwende nach jeder Haarwäsche Conditioner.
Trage ihn auf die Längen und Spitzen auf. Er hilft, die Reibung zwischen den einzelnen Haaren zu reduzieren und erleichtert das Kämmen.
2. Verwende einmal pro Woche eine Haarmaske.
Bei trockenem, gefärbtem und strapaziertem Haar kannst du regelmäßig eine regenerierende Maske anwenden.
Geeignet ist zum Beispiel eine regenerierende Noah Haarmaske mit Hyaluronsäure.
3. Entwirre deine Haare von den Spitzen nach oben.
Beginne nicht direkt am Ansatz und ziehe die Bürste nicht durch verknotete Längen. Entwirre zuerst die Spitzen und arbeite dich anschließend langsam nach oben.
4. Rubble nasses Haar nicht mit dem Handtuch trocken.
Drücke überschüssiges Wasser sanft heraus und wickle die Haare in ein weiches Handtuch.
5. Reduziere hohe Temperaturen.
Wenn du deine Haare föhnst, glättest oder lockst, solltest du einen Hitzeschutz verwenden und die Temperatur wenn möglich reduzieren.
Zum Schutz vor Hitze kannst du ein geeignetes Hitzeschutzprodukt von Noah verwenden.
6. Schütze deine Spitzen.
Auf trockene oder feuchte Längen kannst du eine kleine Menge Serum oder Öl, zum Beispiel Arganöl, auftragen. Einige Tropfen reichen aus, die Haare müssen nicht fettig werden.
6. Gefärbtes, blondiertes und chemisch behandeltes Haar
Chemisches Färben, Blondieren und häufiges Styling verändern die Struktur der Haarfaser. Solches Haar braucht vor allem Schutz vor weiteren Schäden und regelmäßige pflegende Produkte.
Was du nach dem Färben tun kannst:
1. Verwende ein Shampoo für gefärbtes oder geschädigtes Haar.
Du kannst zum Beispiel zu einem farbschützenden Shampoo von Noah greifen.
2. Verwende nach jeder Haarwäsche Conditioner.
Gefärbtes Haar ist häufig poröser und verliert leichter Feuchtigkeit. Conditioner ist deshalb kein überflüssiger Schritt, sondern ein wichtiger Bestandteil der Routine.
3. Verwende einmal pro Woche eine intensivere Pflege.
Ergänze deine Routine zum Beispiel mit einer regenerierenden Haarmaske von Noah.
4. Schichte nicht unnötig viele proteinreiche und regenerierende Produkte übereinander.
Beginne mit einer einfachen Routine: Shampoo, Conditioner, einmal pro Woche eine Maske und ein schützendes Serum oder Öl für die Spitzen.
5. Schütze dein Haar immer vor Hitze.
Verwende Hitzeschutz nicht nur vor dem Glätten, sondern auch beim regelmäßigen Föhnen mit höheren Temperaturen.
6. Schütze gefärbtes Haar auch vor der Sonne.
UV-Strahlung trägt dazu bei, dass die Farbe verblasst und die Haarfaser austrocknet. Im Sommer helfen eine Kopfbedeckung und Haarpflegeprodukte mit schützenden Inhaltsstoffen.
Und was ist mit hartem Wasser?
Wenn deine Haare nach dem Waschen dauerhaft matt, rau, steif und schwer kämmbar sind, kann auch Wasser mit einem höheren Mineralstoffgehalt eine Rolle spielen.
Was du ausprobieren kannst:
- gelegentlich ein tiefenreinigendes Shampoo verwenden
- das Shampoo gründlich ausspülen
- nach jeder Haarwäsche Conditioner verwenden
- einmal pro Woche eine feuchtigkeitsspendende oder regenerierende Maske verwenden
- eine kleine Menge schützendes Öl oder Serum auf die Spitzen auftragen
Wenn du viele Stylingprodukte, Trockenshampoo oder Öle verwendest, kann eine gründlichere Reinigung deinen Haaren unabhängig von der Wasserhärte guttun.
Wie lange solltest du deiner Haarpflegeroutine Zeit geben?
Nicht jedes Produkt lässt sich nach derselben Zeit beurteilen.
Shampoo, Conditioner und Maske:
Weichheit, bessere Kämmbarkeit oder weniger Frizz kannst du bereits nach wenigen Anwendungen beurteilen.
Anti-Schuppen-Pflege:
Beobachte die Entwicklung über mehrere Wochen regelmäßiger Anwendung.
Pflege gegen Haarausfall und zur Unterstützung des Haarwachstums:
Rechne eher mit mehreren Monaten. Der Haarwachstumszyklus ist langsam und neue Haare brauchen Zeit, bis sie überhaupt sichtbar werden.
Deshalb solltest du deine Routine nicht unnötig alle zwei Wochen wechseln.
Wähle ein Hauptproblem aus, stelle eine einfache Routine zusammen und bleibe konsequent dabei. Wenn du die Ergebnisse objektiver verfolgen möchtest, fotografiere einmal im Monat deinen Scheitel, Haaransatz oder deine Haarlängen bei gleichen Lichtverhältnissen.
Wann solltest du ein Produkt besser absetzen?
Eine vorübergehende Zunahme des Haarausfalls wird bei einigen Behandlungen beschrieben, die direkt in den Haarwachstumszyklus eingreifen. Bei einem normalen Shampoo, Öl oder kosmetischen Serum solltest du eine deutliche Verschlechterung jedoch nicht automatisch als Zeichen dafür interpretieren, dass das Produkt „zu wirken begonnen hat“.
Wenn nach der Anwendung eines neuen Produkts starker Juckreiz, Brennen, Rötungen, Schmerzen der Kopfhaut, neue starke Schuppenbildung oder eine deutliche Zunahme des Haarausfalls auftreten, solltest du das Produkt nicht weiter verwenden.
Wenn starker Haarausfall mehrere Monate anhält, sich schnell verschlimmert, kahle Stellen entstehen oder sich der Zustand deiner Kopfhaut deutlich verändert, solltest du dich an einen Hautarzt wenden.
Gesünderes Haar beginnt mit einer einfachen Routine
Du musst nicht zehn verschiedene Produkte verwenden.
Beginne mit deinem wichtigsten Problem:
Schuppen und Juckreiz: passendes Shampoo + sanfte Kopfhautpflege.
Haarausfall: regelmäßige Haarwäsche + gezielte Kopfhautpflege + Zeit.
Unterstützung des Haarwachstums: gesunde Kopfhaut + regelmäßige Routine + ausreichende Nährstoffversorgung.
Haarbruch und trockenes Haar: Conditioner + Maske + Schutz der Haarlängen.
Gefärbtes Haar: sanfte Reinigung + Regeneration + Hitzeschutz.
In unserem September-Sortiment findest du Haarpflegeprodukte der Marken Noah, Venoc und Hrotlife, mit denen du eine Routine zusammenstellen kannst, die genau auf die aktuellen Bedürfnisse deiner Haare abgestimmt ist.











